Definitionen und Erklärungen von Klischees




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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon witch » 20.04.2010, 16:48

Also nach dem Wiki Eintrag verstehe ich eine Mary Sue so, das Bella quasi erst im vierten Buch eine geworden ist, weil sich da ihre Probleme alle zum Guten wenden und sie jetzt endlich ein Vampir ist? :gruebel:
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon witch » 20.04.2010, 16:54

Tala-Aponi hat geschrieben:mary-sue also?

ach, gott. ich finde, dass diese mary/gary/whoever recht schwer zu definieren ist, da jeder sie anders sieht.
fangen wir doch mal mit der uns allenbekannten isabella swan an. bei diesem charakter von sm scheiden sich die geister und jeder sieht irgendetwas anderes in ihr. ich z.b. finde schon, dass sie eine mary-sue ist, da sie diese schwäche hat: tollpatschigkeit verbunden mit ihrem adrenalin-kick aus dem zweiten teil und ihrer ader für jacob. <-- ihr alle wisst was ich meine.
eine mary-sue ist einmal das, was bella für mich ist, doch kommen meist noch mehr sachen zusammen.
mary ist immer gut gelaunt und wenn sie es mal nicht ist, dann nur weil irgendwer gestorben ist. (sei es ein familienmitglied, der beste freund, der freund, die katze oder der goldfisch vom nachbarn)
dann noch: mary kann alles, weiß alles und hat meist eine schwere vergangenheit über welche sie eigentlich nicht gerne spricht, es dann aber doch in dem darauffolgendem kapitel macht und nur weil der die das autorIn will, dass sie ihrem Ritter, Vampir, Schwarm, Edward näher kommt. <-- hier wird ausnahmsweise nicht auf bella angesprochen, sondern auf die neuen charaktere, die viele mit eddie zusammen mischen.

für mich ist eine mary-sue nicht gerade überflüssig. was wäre ff.de ohne die gesamten mary-sue's? langweilig... :mrgreen:

sou, isch hab zwar eine lange meinung, aber eigentlich bringen diese zeilen alles auf den punkt! :)



Hey dann ist quasi jeder der ein glückliches Ende findet eine Mary Sue?

Ich werde immer verwirrter.
Muß der Hauptprotagonist sterben, damit er nicht dem Klischee einer Mary Sue unterliegt? Hey und irgendwer hatte angesprochen, das der Autor quasi seine Wunschvorstellungen in dem geschriebenen verarbeitet. Aber ist das nicht logisch? Jeder Autor gibt etwas von sich mit in die Story. Sei es irgendetwas lustiges was man erlebt hat oder etwas trauriges. Wünsche oder Träume die man hat. Das ist doch vollkommen logisch oder?
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon Tala-Aponi » 20.04.2010, 17:15

witchmoonnight hat geschrieben:
Tala-Aponi hat geschrieben:mary-sue also?

ach, gott. ich finde, dass diese mary/gary/whoever recht schwer zu definieren ist, da jeder sie anders sieht.
fangen wir doch mal mit der uns allenbekannten isabella swan an. bei diesem charakter von sm scheiden sich die geister und jeder sieht irgendetwas anderes in ihr. ich z.b. finde schon, dass sie eine mary-sue ist, da sie diese schwäche hat: tollpatschigkeit verbunden mit ihrem adrenalin-kick aus dem zweiten teil und ihrer ader für jacob. <-- ihr alle wisst was ich meine.
eine mary-sue ist einmal das, was bella für mich ist, doch kommen meist noch mehr sachen zusammen.
mary ist immer gut gelaunt und wenn sie es mal nicht ist, dann nur weil irgendwer gestorben ist. (sei es ein familienmitglied, der beste freund, der freund, die katze oder der goldfisch vom nachbarn)
dann noch: mary kann alles, weiß alles und hat meist eine schwere vergangenheit über welche sie eigentlich nicht gerne spricht, es dann aber doch in dem darauffolgendem kapitel macht und nur weil der die das autorIn will, dass sie ihrem Ritter, Vampir, Schwarm, Edward näher kommt. <-- hier wird ausnahmsweise nicht auf bella angesprochen, sondern auf die neuen charaktere, die viele mit eddie zusammen mischen.

für mich ist eine mary-sue nicht gerade überflüssig. was wäre ff.de ohne die gesamten mary-sue's? langweilig... :mrgreen:

sou, isch hab zwar eine lange meinung, aber eigentlich bringen diese zeilen alles auf den punkt! :)



Hey dann ist quasi jeder der ein glückliches Ende findet eine Mary Sue?

Ich werde immer verwirrter.
Muß der Hauptprotagonist sterben, damit er nicht dem Klischee einer Mary Sue unterliegt? Hey und irgendwer hatte angesprochen, das der Autor quasi seine Wunschvorstellungen in dem geschriebenen verarbeitet. Aber ist das nicht logisch? Jeder Autor gibt etwas von sich mit in die Story. Sei es irgendetwas lustiges was man erlebt hat oder etwas trauriges. Wünsche oder Träume die man hat. Das ist doch vollkommen logisch oder?



Nein, so mit dem glücklichen Ende meinte ich das nicht. Ich meinte es nur darauf bezogen, dass es bei einer mary immer wieder schneller geht. und mit dem glücklichen ende.... hab ich ditte überhaupt erwähnt?!? i don't know. :) nja, egal. ich glaube, dass jeder sein eigenes bild einer mary-sue hat und man sie nicht recht definieren kann.
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon mäusekönig » 22.04.2010, 15:18

Also eine Mary-Sue für mich...
- sie hat eine dramatische Vergangenheit, über die sie aber total wacker und stolz drüber steht
- stattdessen ist für alle anderen da
- sie macht keine fehler
- je nach Plot: sie trägt das Schicksal der Welt auf ihren Schultern, wobei sie aber keine Ahnung hat, wie sie alle retten soll, am Ende aber alles ohne Probleme und auf Anhieb hinbekommt
- sie hat keine fiesen Gedanken anderen Gegenüber, sie ist nicht hinterhältig, sie ist nur gerecht -> ist jemand böse zu ihm, bestraft sie ihn damit, dass er in ihre reihen aufgenommen wird

halt so ein perfekter mensch, der alle retten muss, der eigentlich unter der last, die auf seinen schulter lastet, zusammenbrechen müsste, daraus aber nur gestärkt aus der asche aufsteigt ... :roll:

witchmoonnight hat geschrieben:Also nach dem Wiki Eintrag verstehe ich eine Mary Sue so, das Bella quasi erst im vierten Buch eine geworden ist, weil sich da ihre Probleme alle zum Guten wenden und sie jetzt endlich ein Vampir ist? :gruebel:

ja, also so seh ich das auch ;)
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon lebkuchenherz » 22.04.2010, 18:10

ja am Anfang ist bella ja noch erträglich.... aber als Vampir.... :roll:
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon witch » 22.04.2010, 19:23

ich sehe lachmaus wir verstehen uns.

Aber ist das Ende denn dann nicht genau richtig, weil schließlich hat Bella die Cullens von Anfang an als perfekt angesehen. :gruebel:
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon lebkuchenherz » 22.04.2010, 19:44

ja aber witch, schau mal... edward macht auch fehler... er verlässt sie ja... meint das zwar gut und so, aber richtet damit ja schon leicht was an. sprich, er hat nen fehler gemacht. er ist nicht unfehlbar... und joa... er ist nicht perfekt.
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon die-peggy » 22.04.2010, 19:46

für mich ist eddie perfekt... :schmachten:
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon witch » 22.04.2010, 19:56

lebkuchenherz hat geschrieben:ja aber witch, schau mal... edward macht auch fehler... er verlässt sie ja... meint das zwar gut und so, aber richtet damit ja schon leicht was an. sprich, er hat nen fehler gemacht. er ist nicht unfehlbar... und joa... er ist nicht perfekt.



ja natürlich ist Edward nicht perfekt, aber in den Augen von Bella ist er das, so wie alle Cullens. Weißte was ich meine?
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon lebkuchenherz » 22.04.2010, 19:59

jap, aber nur weil Bella denkt er wäre perfekt, ist er noch lange keine Mary Sue... Aber niemand denkt von Bella das sie perfekt als Vampir ist... wir alle können lesen WIE perfekt sie ist... you know..
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon DeepBlueWater » 22.04.2010, 20:53

Eine Mary-Sue ist für mich:
-ein Charakter, der nur diese oberflächlichen Gfeühlskram empfinden kann (z.B. traurig, da Eddieboy sie wieder mal mit Tanya betrogen hat :roll: ; Hass, weil Tanya ihren Eddieboy umgarnt; Eifersucht; da Eddieboy sich von Tanya anmachen lässt) einfach diese einfachen Gefühlen, wo man direkt eine verständliche Begründung nachgeliefert wird, warum kann eine Mädchen nicht traurig sein, weil sie sich durch den Betrug eines Jungens zurückgewiesen fühlt und weil sie frühere Ablehnung irgendwo als junges Mädchen erfahren hat, was damals für sie sehr ungewohnt war und plötzlich jemand fehlte, den sie für Unentbehrlich gehalten hat. Warum kann ein Mädchen nicht hasserfüllt sein, weil sie merkt, dass Tanya, für die sie sich früher nicht sonderlich interessiert hatte, nun auf eine solche unangenehme Weise in ihr eigenes Leben einmischt und weil sie sich nicht eingestehen kann, dass ihr Freund auch Schuld daran trägt und somit Tanya für alles verantwortlich macht. Und so weiter. Warum können Gefühle nicht auf einer viel tieferen Ebene bauen, die vielleicht sogar in die Vergangenheit reicht? Warum darf ein Autor nicht wissen, was in seiner Figur vorgeht?

- ein Charakter, der alles mit einer lockeren Leichtigkeit meistert, die entweder völlig unbegründet ist oder auf eine 'sie ist die Eine, die eine die uns von allem leid befreien kann- laut der propheizung/ letzte Nachfahrin einer mächtigen längst ausgestorbenen Familie. So schafft es der Charakter innerhalb eines Monats von ihrem mysteriösen und schwierigen Schicksal zu erfahren, dann alles in sekundenschnelle zu lernen, dabei besser als jeder vor ihr werden, den miesesten und bösesten Schurke der Welt zu besiegen/ die Erde vor einer großen Katastrophe zu retten und schließlich den Traumprinz auf den sie so lange gewartet hat zu finden. Natürlich ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken.

- eine Person mit einer möglichst schlimmen Vergangenheit, von der nur ihr Traumprinz weiß (natürlich erfährt er davon noch vor dem ersten Date, ist ja verständlich, oder?) und diese Vergangenheit hat keinerlei Auswirkungen auf das Handel der Person oder gar auf die restliche Geschichte. Die Mary-Sue flennt am Anfang der Geschichte nur ein wenig rum und ermahnt sich in jedem 2. Satz ja nicht an das schreckliche Ereignis zu denken, welches ihr Leben für immer verändert hat :roll:
Überhaupt hat die Vergangenheit der Person keine Rolle in der gesamten Geschichte, wenn eine solche überhaupt vom Autor erdacht worden ist (und dabei rede ich von mehr als ja die Eltern sind halt gestorben als sie jung war)


Diese Komponenten machen allein noch keine Mary-Sue aus, allerdings mit den einigen anderen vereint, entsteht daraus das perfekte Abbild einer Mary-Sue. Wahrscheinlich hab ich noch ein paar Sachen vergessen, aber das ist im großen und Ganzen, das was ich am häufigsten entdeckt habe bei meiner Odysee durch das Biss-fandom
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon mäusekönig » 22.04.2010, 21:58

das hast du aber schön zusammengefasst :schmachten:
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon DeepBlueWater » 23.04.2010, 18:02

lachmaus hat geschrieben:das hast du aber schön zusammengefasst :schmachten:




awwww wie lieb von dir :schmachten: :kiss: :geschmeichelt:
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon Katie-chan » 10.05.2010, 17:37

Mary Sue=
> ist wunderschön und sich dessen nicht bewusst. Zudem glaubt sie es den Menschen in ihrer Umgebung nicht, dass sie es ist.
> nicht zu vergessen, dass sie dabei auch sehr zierlich ist und bei Männern einen Beschützerinstinkt weckt und natürlich auch von ihrem Partner immer wieder gerettet wird, beispielsweise beim Hinfallen und so
> ist wohl die talentiersteste Tollpatschigkeitskünstlerin. Im RL würde dieser Hohe grad an Tollpatschigkeit eher mit einem Augenrollen quittiert werden, nicht so in einer Mary Sue-FF, bei der diese Schwachstelle einfach nur ~niedlich ist
> hat oft wenig Freunde und ist dabei eigentlich ganz nett. "Alle sind gegen sie"
> ist eine überdimensionale Optimistin und/oder Drama Queen, die schon tausende von schlechten Erfahrungen gesammelt hat und ein Drama nach dem anderen durchsteht und dabei endweder immer super glücklich weiterlebt oder heulend in einer Ecke liegt und Emo ist
> hat keine negativen Seiten. Alles was Konfliktsituationen auslöst kommt von außen.
> ist wahnsinnig hilfsbereit und würde sich sogar für die kleine Stechmücke aufopfern. Sie versteht jeden und hört wunderbar zu. Oft wird sich deswegen ausgenutzt und gemobbt. Desweiteren wird ihr aber in Notfallsituationen (also bei div. Heul-Attacken) nie geholfen, weil sie ihre "Probleme" alleine überstehen möchte, so dass sie dann mit aufgeschnittenen Armen im ER landet und sich daraufhin ihre ~Freunde Schuldgefühle mache müssen und sich über Ewigkeiten bei ihr entschuldigen müssen.
> ist richtig krass weise und intelligent, hat wahrscheinlich einen IQ von 200. Mary Sue verhält sich aber trotzdem in den meisten Situationen sehr naiv, was sie niedlich erscheinen lässt.
> sie denkt nie an sich und bemitleidet sich dabei aber bis zum Erbrechen
> a, ist bedingungslos in einen Mann verliebt und lebt in einer kitschigen rosa-pinken Seifenbubble mit ihrem Allerliebsten, der natürlich ein unglaublicher Gentleman ist und sie immer unterstützt und ihr immer zustimmt
b, wenn a, nicht möglich ist, ist Mary Sue in das größte Arschloch verliebt, oft einen Mann der sie sehr verletzt hat, also z.B. vergewaltigt hat (damit kann sie aber natürlich ganz gut leben), sieht aber das gute in ihm und verucht aus diesem Motherfucker einen guten Menschen zu machen
> ist eine Sexgöttin

=> Sie ist ein Charakter, der in der Wirklichkeit einfach unrealistisch wäre, weil sie in ihre positiven Eigenschaften überspitzt sind und die negativen Eigenschaften entweder komplett ausbleiben oder verharmlost werden. Oft ist Mary Sue eine Wunschvorstellung der Autorin, also so, wie sie sich am liebsten sehen würde/ oder auch z.T. sieht

Ich find bei männlichen Charakteren sieht man das nicht zu oft. Ich wüsste auch gar nicht, was für mich einen Edward Stu ausmachen würde. Meistens dient der männl. Protagonist nur als die kleinere und schlechtere Hälfte der Mary Sue.
:grinundwech:
In three words I can sum up everything I've learned about life. It goes on. ~Robert Frost
EP sempre
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Re: Definitionen und Erklärungen von Klischees

Beitragvon lustiges-dingens » 25.05.2010, 17:31

Für mich ist eine Mary-Sue einfach die Figur, mit der sich der Autor identifiziert, quasi ein Selbstportrait, aber mit einem anderen Namen.

Der Autor lässt die Figur in bestimmten Situationen so reagieren, wie er selbst reagiert hätte, gibt ihr ein Aussehen, das dem seinen ähnlich ist, lebt seine Wünsche, Träume und Ziele in dieser fiktiven Person aus…
Zumindest für MICH ist das eine typische Mary-Sue.


Speziell über SMeyer habe ich einmal einen Text gelesen, da wurden die Parallelen zwischen ihr und Bella aufgezeigt:
Braune Haare
Tollpatschigkeit (wobei ich natürlich nicht beurteilen kann, wie ungeschickt SMeyer selber ist :wink: )
Durchschnittlichkeit (zumindest aus eigener Sicht; vielleicht der Wunsch oder die Hoffnung, auf andere wunderschön zu wirken, genau wie Bella?)
Ihre Einstellung zu vorehelichem Sex

Hm, irgendwie war da noch mehr, aber den Rest habe ich wohl inzwischen vergessen :überfragt:
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