Das Thema, in dem es darum geht, was noch eigen ist und was nicht. Wie viele Original-Plots es auf der Welt gibt und was von was eine weitergesponnene Idee ist.
Bitte die Diskussion aus dem Chat-Thread hier weiterführen
Moderatoren: feane, papillon00, LuxAeterna, Lyrah


mMn ist das von FF zu FF unterschiedlich; wenn man sich allein bzw. gerade den AH-Sektor von Twilight ansieht, gibt's da haufenweise Stories, die mit dem Original tatsächlich nur die Namen gemeinsam haben, der Rest ist komplett vom Twilight-Universum losgelöst. Da sehe ich auch keinen Grund, wieso die Autoren da nicht veröffentlichen sollten (über den tatsächlichen literarischen Wert und die Qualität des Buches kann man ja streiten) ... Andere Fanfics dagegen sind so eindeutig Fanfics, dass die Verbindung einfach nicht mehr zu brechen ist. Also dass zB im Laufe des Buches Bella, auch wenn sie jetzt Esmeralda heißt, von Giacomoward vor einem Auto gerettet wird, er sie nachts beim Schlafen beobachtet und dann schließlich verlässt, weil sie zu gut für ihn ist oder er sich in zwielichtigen Kreisen bewegt und nicht will, dass sie da mit reingezogen wird. Wenn das jetzt zB auch von Anfang an als Esmeralda&Giacomo geschrieben wurde, dann hat das doch trotzdem mehr mit Twilight zu tun als zB EP oder Goodnight, Noises Everywhere oder von mir aus auch Master of the Universe. (Wie gesagt, über Qualität kann man streiten, aber darum geht's ja jetzt gerade nicht.)
Zugegeben, ich hab's nicht gelesen, aber man hört ja genug – und laut dem, was man halt so hört *hust*, spielen gerade die Sexszenen zwischen Bella und Ed, äh, sorry, dem Grey-Typen und wie hieß die Ische?, egal, zwischen den beiden Hauptcharakteren eine zentrale Rolle...porn much?

das klingt komisch, ne?

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(wollte das nicht vorwurfsvoll klingen lassen, wenns so klang :'D)



Sehr lustig ist auch, daß sich sprachlich geschulte Menschen, die eine fremdsprachliche FF übersetzen als die Schöpfung und Verursacher der Lesewonnen sehen und in dem Reviewgebettle für diese wohl gemerkt Übersetzung um Anerkennung für den Fortgang der Story werben, die sie auch noch zu Hauf erhalten. Und dann wenn die in Selbstbewusstsein sulende Autorin sagt - nee dat is mein Ding, dat holt ihr von eurer Seite runter - dann auch noch das Zetern anfangen - weil ihre Arbeit und der Undank....![]()



das ist dann wohl ein typischer Fall von "abgehoben" – Übersetzung bleibt Übersetzung, und die "Originalrechte" (sofern man bei FFs davon überhaupt sprechen kann) liegen bei dem/der AutorIn.
Für mich ist ein Buch - ein wirkliches Buch - wie das Stück eines guten Schreiners. Jeder einzelne Arbeitsschritt, der das Werkstück entstehen lässt ist wohl durchdacht und mit der Kenntnis des Handwerkes ausgeführt. Kein sichtbaren Flickschustereien sondern saubere den Betrachter in seinen Bann ziehende Handwerkskunst. Wenn ein Autor einem Handwerksmeister gleich ein Buch erarbeitet - eine von Anfang an! eigene Idee, eigene Recherche, wirkliche Arbeit - dann ist er für mich ein Literat.
Ja das mit dem Schreinern ist richtig - ein gutes Werk kann inspiriert sein, sollte aber die individuelle Handschrift des MEisters tragen.
dubby hat geschrieben:nur irgendwie setzt du voraus, dass jede Geschichte, die nicht als FF veröffentlicht wurde, automatisch literarischen Wert hat.

und Massenunterhaltung muss auch nicht gleich schlecht sein – siehe Hunger Games oder Stieg Larsson oder Simon Beckett oder, damn, Harry Potter und Herr der Ringe
?? Auf so etwas bezog ich mich. Gegen Hypen an sich hab ich nichts, weder was Bücher, noch was Filme oder Serien oder Comics oder sonst was betrifft - wenn's halt gut ist, versteh ich's sogar
aber dann gibt's Hypes für Sachen, bei denen ich einfach nur den Kopf schütteln kann, die literarisch etc. einfach totaler Schwachsinn sind. Mittelmaß, ja – aber seit wann hypt man Mittelmaß? Das geht mir einfach nicht in den Kopf. Jaja, Marketing und so, I get it
was kann man da mehr sagen.Genau das sehe ich eben anders. Auch eine FF trägt die Handschrift des "Meisters" .
Manche mehr, manche weniger. Manche FFs haben einfach nichts mehr mit dem Original zu tun und sind mehr Prosa als alles andere – "Monster" von papi oder Cakeward von lachmaus oder was weiß ich. Aber das ist eben die Ausnahme.
Man macht ja auch nicht jeden Modetrend mit oder sieht sich jeden Film an, der im Kino läuft.
So denke ich zumindest darüber.

... in der High-Fantasy-Nische ist das vielleicht sogar ein bisschen anders als in den anderen Genres, könnte ich mir vorstellen, weil das eigentlich immer einigermaßen gefragt ist
aber gut, das gehört jetzt eigentlich nicht hierher
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