Die Tochter der Wälder - Juliet Marillier




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Die Tochter der Wälder - Juliet Marillier

Beitragvon feane » 10.09.2011, 00:42

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Titel: Die Tochter der Wälder

Autor: Juliet Marillier

Verlag: Knaur

Preis: 9,99 €

Meinung:
Hach, schrecklich und toll zu gleich :schmachten:

Die Geschichte basiert auf einem Märchen, welches ich persönlich wirklich nur im Gröbsten kenne. Die Brüder eines Mädchens werden in Vögel verwandelt und sie macht sich auf den Weg, den Bann zu brechen. Daraus eine wunderbare Fantasy-Geschichte mit britischen und irischen Wurzeln inklusive all seiner Mythen zu schaffen, ist allein schon Grund genug, dieses Buch zu lesen. Der geschwungene, aber dennoch nicht zu poetische Schreibstil und die klaren, gut dosierten Beschreibungen tun ihr Übriges.
Man kann es trotz diverser Aspekte aber dennoch kaum mehr als Märchen bezeichnen, da es Ereignisse in diesem Buch gibt, die einfach zu ernst dafür sind.

Schrecklich ist es, weil es so viele Szenen gibt, bei denen einem das Blut in den Adern gefriert, man selbst anfängt zu zittern und einfach nur mit dem Mädchen mitfühlt. Schrecklich, weil man sieht, dass sie auf dem richtigen Weg ist und man doch am Ende weiß, dass es ums Bangen geht, weil so viele Missverständnisse und Hindernisse ihr den Weg versperren. Ein problematisches Ereignis folgt aufs nächste und lässt somit die größte aller Gefahren anschwellen, bis man wirklich nur noch einen kleinen Hoffnungsschimmer besitzt. Man will ihr helfen und weiß gleichzeitig, dass man es nicht mal könnte, selbst wenn man sich tatsächlich bei ihr in ihrer Welt befindet.

Toll ist es, weil man sich so wunderbar in dieses Märchen hineinversetzen kann, es gespickt ist mit lauter Szenen, bei denen das eigene Herz lauter klopft, und man erwartungsvoll immer mehr Seiten umblättert, um noch mehr dieser Szenen lesen zu können, obwohl man gleichzeitig weiß, dass jede weitere einen ebenso in den Wahnsinn treiben oder das eigene Herz schwer werden lassen kann wie die vorherige.

Manch einem mögen hier und da einige Passagen evtl zu langatmig vorkommen. Ich für meinen Teil fand es als notwendig, weil man dadurch erst ein richtiges Bild von allem erhält, es einem selbst so vorkommt, als würden Monate vergehen, während man liest, und die das Buch einfach aus diesem Grund ausmachen.

Ein Buch, bei dem man traurig ist, die letzte Seite zuzuschlagen, und doch wieder froh, dass es noch drei weitere Bände gibt :mrgreen:
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