Das neue Buch Genesis - Bernard Beckett




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Das neue Buch Genesis - Bernard Beckett

Beitragvon Romy-chen » 02.02.2010, 22:30

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Titel: Das neue Buch Genesis

Autor: Bernard Beckett

Inhalt, selbstständig kopiert:
Dies ist unsere Geschichte, wie man sie uns gelehrt hat. Das ist unsere Genesis. Ein Land, abgeschottet vom Rest der Welt, am Ende des 21. Jahrhunderts: Anax steht vor der Prüfungskommission der Akademie. Fünf Stunden hat sie Zeit, um zu beweisen, dass sie würdig ist, in diese mächtige Institution aufgenommen zu werden. Ihr Prüfungsthema kennt sie so gut wie ihre eigene Geschichte: Adam Forde ist der Held ihrer Kindheit, der Mann, dessen Rebellion die Geschichte ihres Landes für immer prägte. Doch Anax weiß längst nicht alles über die Rolle, die Adam gespielt hat. Sie muss einsehen, dass die Geschichte, wie sie sie kennt, eine Lüge ist. Und dass die Akademie nicht ist, was sie scheint. Ein meisterhaft gestrickter Roman über das Wesen des Menschseins mit einer verstörenden Auflösung.

Meinung: Und ich dachte, ich lese kein Science Fiction! Als ich das Buch angefangen habe, habe ich mich erstmal über den seltsamen Aufbau gewundert: Das ganze Buch ist ein einziger Dialog zwischen Anax und den Prüfern, durchbrochen von Anaxs Gedanken in den Pausen.
Anfangs denkt man, das Buch wäre o8/15, nichts besonderes und würde keine großartige Geschichte erzählen - was bei circa 170 Seiten vllt zu erwarten wäre. Doch irgendwann wird die Handlung wirklich spannend, man ist in die neue Welt eingeführt und erlebt Adam Fordes Geschichte sozusagen "live" mit, bis man irgendwann vergessen hat, dass Anax eigentlich nur einen Vortrag darüber hält - bis eine Frage der Prüfer unterbricht.
Während des Lesens habe ich mich gefragt, wieso der Autor überhaupt Anax eingebracht hat - Adam Fordes Geschichte hätte gut ohne sie funktioniert. Das wird einem am Ende erst klar.
Oh, das Ende! Das ist wirklich unglaublich, unvorhersehbar und stellt den ganzen Roman und das gezeichnete Bild der Welt völlig auf den Kopf. So ein Ende habe ich sozusagen noch nie gelesen - es ist eines der wenigen Male, dass ich mit dem Ende überhaupt nicht gerechnet habe,

Also, ein Fazit: Ein super Buch mit einem überraschenden Ende, kurz und knackig aber keinesfalls was für Zwischendurch - es regt zum Nachdenken an. Zwar Science Fiction (das sich nicht sehr großer Beliebtheit erfreut, im Kontrast zur Fantasy), aber das sollte niemanden davon abhalten, dieses Buch zu lesen. :thumb:
Ford, du verwandelst dich in einen Pinguin. Bitte lass das.
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Re: Buchvorschläge

Beitragvon Harryo » 28.02.2010, 18:53

Romy-chen hat geschrieben:Titel: Das neue Buch Genesis

Autor: Bernard Beckett

Inhalt, selbstständig kopiert:
Dies ist unsere Geschichte, wie man sie uns gelehrt hat. Das ist unsere Genesis. Ein Land, abgeschottet vom Rest der Welt, am Ende des 21. Jahrhunderts: Anax steht vor der Prüfungskommission der Akademie. Fünf Stunden hat sie Zeit, um zu beweisen, dass sie würdig ist, in diese mächtige Institution aufgenommen zu werden. Ihr Prüfungsthema kennt sie so gut wie ihre eigene Geschichte: Adam Forde ist der Held ihrer Kindheit, der Mann, dessen Rebellion die Geschichte ihres Landes für immer prägte. Doch Anax weiß längst nicht alles über die Rolle, die Adam gespielt hat. Sie muss einsehen, dass die Geschichte, wie sie sie kennt, eine Lüge ist. Und dass die Akademie nicht ist, was sie scheint. Ein meisterhaft gestrickter Roman über das Wesen des Menschseins mit einer verstörenden Auflösung.

Meinung: Und ich dachte, ich lese kein Science Fiction! Als ich das Buch angefangen habe, habe ich mich erstmal über den seltsamen Aufbau gewundert: Das ganze Buch ist ein einziger Dialog zwischen Anax und den Prüfern, durchbrochen von Anaxs Gedanken in den Pausen.
Anfangs denkt man, das Buch wäre o8/15, nichts besonderes und würde keine großartige Geschichte erzählen - was bei circa 170 Seiten vllt zu erwarten wäre. Doch irgendwann wird die Handlung wirklich spannend, man ist in die neue Welt eingeführt und erlebt Adam Fordes Geschichte sozusagen "live" mit, bis man irgendwann vergessen hat, dass Anax eigentlich nur einen Vortrag darüber hält - bis eine Frage der Prüfer unterbricht.
Während des Lesens habe ich mich gefragt, wieso der Autor überhaupt Anax eingebracht hat - Adam Fordes Geschichte hätte gut ohne sie funktioniert. Das wird einem am Ende erst klar.
Oh, das Ende! Das ist wirklich unglaublich, unvorhersehbar und stellt den ganzen Roman und das gezeichnete Bild der Welt völlig auf den Kopf. So ein Ende habe ich sozusagen noch nie gelesen - es ist eines der wenigen Male, dass ich mit dem Ende überhaupt nicht gerechnet habe,

Also, ein Fazit: Ein super Buch mit einem überraschenden Ende, kurz und knackig aber keinesfalls was für Zwischendurch - es regt zum Nachdenken an. Zwar Science Fiction (das sich nicht sehr großer Beliebtheit erfreut, im Kontrast zur Fantasy), aber das sollte niemanden davon abhalten, dieses Buch zu lesen. :thumb:





Durch dich bin ich dazu gekommen, dass ich mir das vielleicht mal zulegen sollte. Solche Bücher lese ich oft auf Reisen, das lenkt mich dann immer von meiner Flugangst ab. Vorausgesetzt das Buch ist auch spannend, und nicht langweilig... :mrgreen:
Harryo
 



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