Bevor ich sterbe - Jenny Downham




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Bevor ich sterbe - Jenny Downham

Beitragvon Tala-Aponi » 02.02.2011, 22:05

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Titel: Bevor ich sterbe

Autor: Jenny Downham

Verlag: Goldmann

Preis: 8,95 €

Kurzbeschreibung: Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun ...
Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?

Meinung: Ich habe es vor wenigen Augenblicken durchgelesen. 315 Seiten an einem Tag. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen, was meiner Meinung nach schon ein gutes Omen ist.
Die Geschichte von Tessa beginnt wie viele Teenie-Romane. Sie träumt davon, denkt darüber nach, wie es wäre einen Freund zu haben. am Anfang war es etwas langweilig, da man immer darauf gewartet hat, dass bald etwas wichtiges passiert, ehe ich selbst realisierte, dass die Liste schon im vollen Gange war. Ich kann gar nicht viel schreiben, außer, dass es, trotz seiner einfachen Schreibweise in der Gegenwart, sehr mitreißend ist. Man weiß zwar schon, dass es kein Happy End geben wird, doch trotzdessen hat mich der Schluss zu tiefst berührt und ich glaube, dass ich die letzten 50 Seiten einfach durchgeweint habe. Downham beschreibt alles aus den Augen einer Jugendlichen. Wie man selbst es vielleicht fühlen würde, wenn man in dieser Situation sähe und trotz der manchmal recht unsympathischen Protagonistin, fühlt man mit ihr, ihrem Vater, ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder mit. Wo ich bei diesem sagen muss, dass er der Charakter ist, der mir neben Adam am Besten gefallen hat. ;) Er bringt ein kleines bisschen Licht in die gesamte traurige und verzweigte Geschichte. Naja, was soll ich noch sagen. Ich bin der Meinung, dass es auf jeden Fall lesenswert ist und man dafür die guten 10 € ruhig ausgeben kann. Es lohnt sich. Klar, Leute, die nicht gerne die Gegenwart lesen, wird dies abschrecken, doch ich finde... man sollte daraus kein Vorurteil ziehen, da man sich relativ schnell - beinahe so wie bei Panem - daran gewöhnt. und ich brauch jetzt erst mal wieder was lustiges und nen kaffee, sonst ende ich hier als trauerklos... :lol:
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